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Dεr Zwerg Laurin isch a Sagngestålt aus dεr Dietrichsage. Sei Reich isch dεr Rósngårtn in die Dolomitn (gwésn), unt mit an góldnen Fådn einzaint. Wer in Fådn dreißt, vεrliεrt als Stråf a Hånt unt an Fuaß. Dεr Laurin håt die Kühnhild, Schwéschtεr van Dietleib, entfiahrt unt håltet sie in Gfångenschåft.

Mit a påår Kollegn will dεr Dietrich (va Bern), mehr aus Åbmtaiεrluscht unt Naigiεr, sich af an Kåmpf mitn Laurin einlåssn, wås ihm véllig (= beinahe) as Lébm kóschtet hétt. Weil dεr Laurin an Girtl håt, der nen só stårk måcht wia zwélf Mandεr, unt a Tarnkåppm und an Zaubεrring.

Er wert van Dietrich unt seine drei Pegleitεr pesiegg unt muaß die Kühnhild frei låssn.

Månche ségn als Kern va der Laurinsåge die Ausanåndεrsétzungen zwischn-en rätoromanischn Vólk in Sidtiról unt die Germanen, dé einwåndεrn.

In Poazn steaht vórn groaßn Lånthaus a Statue, dé in Kåmpf zwischn Laurin und Dietrich dårstéllt.