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Als Góldégg-Héf (Goldegg-Höfe) pezeichnt man viεr Héf in untεrn Sarntål af dεr Oschtseitn van Tschégglperg: Weifnεr, Feigl (zu Góldégg), Schallεr, Moar. Va Poazn (Bozn) sein sie ca. 3 Stuntn Fuaßmarsch weit wék. In dεr Nächnt isch die Ruine van Schlóss Rafnstoan (Rafenstein).

Af Góldégg håm vór Jåhrhundεrte Pauεrn gwóhnt, dé die Aufgåb ghåp håbm, die Herrn af Rafnstoan zu schitzn unt fir ihmene Kriagsdeanscht zu leischtn. Dεrfir håm sie gwisse Vórrechte ghåp. Urspringlich håbm die Héf in die Herrn va Góldégg gheart: in Jåhr 1231 håt dεr Ancius Goldeckarius in sein Suhn Friedrich in Hóf Wiffe vεrmåcht, dés war dεr haitige Weifnεrhóf. A Zeit lång håt dεr Hoachstift Treant as Wórt gfiĕhrt, pis 1601 dεr Marx Sittich von Wolkenstein die Héf kaft håt.

Die Pewóhnεr va Góldégg håm in vεrgångene Jåhrhundεrt an Vεrtrétεr firn Tirólεr Låndtåg gstéllt. 1784 isch Góldégg zun Gericht Jenésien kémmen unt håt dεrmit koan ådlige Stéllung mehr ghåp.

Pan Weifnεrhóf sigg man hait nó, dass es amål an édlεr Ånsitz gwésn isch. Er ligg af 800 m Méresheachn.

Quelln

  • Eduard Widmoser: Südtirol A bis Z, Bd. 4; Südtirol-Verlag Herbert Neuner, Innsbruck - München
  • Josef Rampold: Südtiroler Wanderbuch; Tyrolia-Verlag Innsbruck 1980

Weitre Literatur

  • Paul Forni: in „Tiroler Burgenbuch” Bd. V, Athesia Bozen, Tyrolia Innsbruck
  • Josef Weingartner: Die Goldegghöfe; Der Schlern Nr. 1, 1920

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