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Die Barbara Pachler (aa Pächler) aus Wintlahn in Sarntål, untεrn Nåmen Pachlεr Zóttl pekannt, isch in Jahr 1540 nåch an Prozess vεrprénnt gwórtn. Sie isch mitn Chuenz Pachler vεrheiratet gwésn unt hait in Sidtiról vielleicht die pekånntigschte Hex, ållεrdings schón zu a Sagngeschtålt gwórtn.

Man håt ihr Hexεrei ånglåschtet. In Gerichtsprotokoll isch gschriem, dass sie óft Unwéttεr zaubεrt hétt, dass sie sich mit åndre Gleichgsinnte tróffn hétt, dass sie ihr Hexnwissn weitεrgébm hétt, dass sie in Geischt (in Gedånkn) Viechεr herzaubεrt unt géssn hétt, so dass as (wirkliche) Viech nåchεr zugrunt gången isch. Weitεrs steaht då drin, dass sie Kindεr kócht unt vεrzehrt hétt.

Sie isch nét afn Pésn grittn, wia dés óft va die Hexn gsågg wert. Sie sóll af an Hockεrle (Schemel) grittn sein, des sie vórher mit a Sålbm eingriebm hétt.

Man håt aa ’s Geschténtnis ausεrpresst, dass sie mitn Tuifl an Punt eingången isch. Sie hétt die Sakraménte (Kommunion) empfången, abεr koa guate Peicht åglégg; sie hétt ihre Hexεrei vεrschwiegn.

Die Héxεrei héttn sie unt ihre Schwéschtεr va dεr Muatεr glernt, dé ihmene gsågg hétt, dass man reich wert, wénn man mitn Tuifl in Punt isch.

Man kannt vεrmuatn, dass sie wégn an Unwéttεr vεrhåftet gwórtn isch, weil in die Prozessaktn oans erwéhnt wert, dés vor 6 Wóchn ståttgfuntn håt, unt a weitεrs vór drei ódεr viεr Wochn. Sie wert als „alte Pachlerin“ bezeichnt, weitεrs sågg sie pan Prozess aus, dass sie vór ca. 30 Jåhr nó pa ihrεr Muatεr glép håt. Draus kånn man schliaßn, dass sie pa ihrεr Hinrichtung mindigschtns um die 40 Jåhr ålt gwésn isch.